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Pressemitteilung vom 26.08.2010

Landkreis Cloppenburg - Der Ausbau der Internetversorgung geht im Landkreis Cloppenburg dank der Fördergelder aus dem Konjunkturprogramm II gut voran. Derzeit werden 3.990 Haushalte im Bereich von insgesamt 14 weißen Flecken im Kreisgebiet durch den in einem öffentlichen Ausschreibungsverfahren ermittelten Telekommunikationsanbieter EWE TEL mit schnellen Internetverbindungen bis zu 35 Mbit/s im Download erschlossen. Bisher stehen in diesen unterversorgten Gebieten nur durchschnittliche Übertragungsgeschwindigkeiten von unter 2 Mbit/s im Download zu Verfügung.
In einem Pressegespräch zeigten sich Landrat Hans Eveslage und Linderns Bürgermeister Rainer Rauch als Vertreter der Städte und Gemeinden im Landkreis Cloppenburg sowie die Leiterin der Stabsstelle Wirtschaftsförderung des Landkreises, Katharina Deeben, sehr zufrieden mit dem Fortschritt. Sie betonten, dass insbesondere die gute Zusammenarbeit zwischen dem Landkreis und den Städten und Gemeinden dazu beigetragen habe, dass Fördergelder eingeworben werden konnten. "Wir sind weiter gekommen, als wir gedacht haben", so Rauch.
Die Kreisverwaltung hat für eine erste Übersicht über die aktuellen Ausbaugebiete auf der Homepage des Landkreises unter

Kreisverwaltung - Wirtschaftsinformationen - Breitbanderschließung im Landkreis

Straßenverzeichnisse und Karten veröffentlicht, aus denen ersichtlich ist, in welchen Bereichen bis spätestens Ende 2011 der Ausbau erfolgt. Sobald feststeht, wann in den einzelnen Gebieten die neue Technik zur Verfügung steht, informiert EWE TEL die Haushalte und Firmen. Interessierte können sich auch vor Ort in den EWE TEL ServicePunkten beraten lassen oder telefonisch unter der kostenfreien Rufnummer 0800 0 10 14 00.

Mit den imersten Wettbewerbsverfahren eingeworbenen Fördermitteln von 875.000 Euro und dem von den Städten und Gemeinden sowie dem Landkreis zu tragenden Eigenanteil von 125.000 Euro soll die Internetversorgung in folgenden Ortschaften ausgebaut werden:

Gemeinde Barßel: Elisabethfehn-Süd
Gemeinde Bösel:Petersdorf, Kartzfehn und Lutz
Gemeinde Cappeln:Sevelten
Gemeinde Emstek:Bühren, Palmpohl und Schneiderkrug
Gemeinde Essen:Bevern, Uptloh, Sandloh und Herbergen
Stadt Friesoythe:Neuscharrel
Gemeinde Garrel:Hinterm Esch
Gemeinde Lastrup:Hamstrup, Hemmelte-Ort und Kneheim
Gemeinde Lindern:Stühlenfeld
Stadt Löningen:Farwick
Gemeinde Molbergen:Dwergte und Grönheim
Gemeinde Saterland:Bollingen, Strücklingen, Utende und Wittensand

Acht weitere weiße Flecken mit nochmals 3.254 Haushalten können demnächst ebenfalls erschlossen werden, nachdem in einem zweiten Wettbewerbsverfahren auch hierfür Fördergelder in Höhe von 612.000 Euro aus dem Konjunkturpaket II zur Verfügung gestellt worden sind. Diesbezüglich laufe derzeit die öffentliche Ausschreibung der geplanten Maßnahmen, erläuterte Katharina Deeben. Die entsprechenden Straßenverzeichnisse und Karten könnten jedoch erst nach Vergabe der Leistungen an ein Telekommunikationsunternehmen bekannt gemacht werden, so Deeben. In den folgenden Orten sei ebenfalls bis Ende 2011 der Ausbau vorgesehen:

Gemeinde Barßel:Reekenfeld, Elisabethfehn-Nord, -West und -Ost
Stadt Friesoythe:Kamperfehn, Barkentange, Ellerbrock und Neuvrees, Hohefeld und Edewechter Damm
Gemeinde Garrel:Falkenberg und Petersfeld
Gemeinde Lindern:Liener
Stadt Löningen:Evenkamp, Helmighausen, Augustenfeld, Werwe und Borkhorn
Gemeinde Molbergen:Ermke Süd-Ost
Gemeinde Saterland:Bollinger Kanal

Neben der Förderung im Rahmen des Wettbewerbs "Mehr Breitband fürs Land" konnten weitere Orte in der Gemeinde Garrel und in den Städten Friesoythe und Löningen mit Hilfe einer Förderung von knapp 900.000 Euro aus der Gemeinschaftsaufgabe zur Verbesserung der Agrarstruktur und des Küstenschutzes (GAK) mit DSL-Anschlüssen versorgt werden. In der Stadt Cloppenburg konnte der Ausbau kostenneutral, das heißt ohne Förderung, erfolgen.
"Wenn alle Maßnahmen abgeschlossen sind, haben wir im Landkreis Cloppenburg für 9.300 Haushalte und Firmen eine Aufrüstung des Internetanschlusses erreicht. Bis auf einzelne kleine Bauerschaften und Häuser in Einzellagen sind dann alle Gebiete erschlossen", fasst Landrat Eveslage das Ergebnis der gemeinsamen Bemühungen der Städte und Gemeinden sowie des Landkreises zusammen. Für die letzten unterversorgten Gebiete werde weiterhin nach Fördermöglichkeiten Ausschau gehalten. Parallel dazu würden Gespräche mit den Anbietern über alternative Erschließungsmöglichkeiten, beispielsweise über Funk, geführt, informierte der Landrat.
Bürgermeister Rauch sieht auch in der Zukunft Handlungsbedarf zum weiteren Ausbau der Breitbandinfrastruktur. Insbesondere für viele Unternehmen sei eine weitere Aufrüstung mit Übertragungsraten von 50 Mbit/s erforderlich, so Rauch.









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