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Pressemitteilung vom 14.01.2010
 Kreissportbund unterstützt das Projekt "Keine Kurzen für die Kurzen" Cloppenburg/Lastrup - Im Rahmen einer Übungsleiterausbildung haben sich in der Sportschule Lastrup zwölf angehende Erzieherinnen gezielt mit dem Thema Jugendschutz auseinandergesetzt und sich über das Jugendschutz- und Präventionsprojekt „Keine Kurzen für die Kurzen“ informiert. Die Einbeziehung des Themas Jugendschutz in die Übungsleiterausbildung war im vergangenen Jahr zwischen dem Kreissportbund Cloppenburg und den Initiatoren des Projektes „Keine Kurzen für die Kurzen“ vereinbart worden. Die Kooperationspartner gehen davon aus, dass Trainer und Übungsleiter in Sportvereinen einen nicht zu unterschätzenden Einfluss auf Kinder und Jugendliche hinsichtlich des Alkoholkonsums haben, da sie für die jungen Menschen eine Vorbildfunktion einnehmen. Dies soll im Rahmen der Kooperation genutzt werden. Vereinsvertreter werden bezüglich des Jugendschutzes und der Suchtprävention im Verein geschult, so dass sie als Multiplikatoren wirken können. In der einen Vormittag dauernden Fortbildung setzten sich die jungen Frauen im Alter zwischen 19 und 24 Jahren gemeinsam mit den Referenten des Projektes „Keine Kurzen für die Kurzen“, Christiane Grenz, Kreisjugendpflegerin des Landkreises Cloppenburg, Verena Höffmann von der Fachstelle für Suchtprävention der Stiftung Edith Stein und Harald Nienaber, Beauftragter für Jugendsachen bei der Polizeiinspektion Cloppenburg/Vechta, mit dem eigenen Konsumverhalten und dem Umgang mit Alkohol im Verein auseinander. Sie erhielten Informationen über das Jugendschutzgesetz und diskutierten Möglichkeiten der Umsetzung bestimmter Regeln zum Umgang mit Alkohol im Verein. Der Kreissportbund sowie die Fachstelle für Suchtprävention, die Polizei und der Landkreis Cloppenburg sind mit dem ersten Durchlauf ihrer Kooperationsveranstaltung sehr zufrieden. Auch bei zukünftigen Übungsleiterausbildungen des Kreissportbundes soll diese Form der Zusammenarbeit fortgeführt werden.
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