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Pressemitteilung vom 23.12.2009

Landkreis Cloppenburg - Das Gesundheitsamt des Landkreises Cloppenburg hat mit den Einschulungsuntersuchungen der im kommenden Schuljahr schulpflichtigen Kinder begonnen. Dies teilt die Kreisverwaltung mit. Durch die Untersuchungen sollen Entwicklungsschwierigkeiten rechtzeitig erkannt werden, damit der Schulstart reibungslos gelingt. „Je früher Entwicklungsschwierigkeiten erkannt werden, desto größer ist die Chance, diese durch entsprechende Fördermaßnahmen bis zur Einschulung auszugleichen“, erklärt Dr. Walter Götte, Kinderarzt beim Landkreis Cloppenburg. Die Einschulungsuntersuchungen würden von den Eltern sehr positiv bewertet. Bei einer im vergangenen Jahr durchgeführten Befragung hätten die Eltern bestätigt, dass sie sich gut informiert fühlten und die ausgehändigten Unterlagen verständlich seien. Anregungen zu einer kinderfreundlicheren Gestaltung der Untersuchungszimmer seien beim Umbau der Untersuchungszimmer des Gesundheitsamtes im ehemaligen Schwesternwohnheim in Friesoythe bereits aufgegriffen worden, so Dr. Götte.
Wie im Vorjahr finden die Einschulungsuntersuchungen für alle Kinder in der ersten Jahreshälfte 2009 statt. Die Einladung zu der schulärztlichen Untersuchung kommt von der zuständigen Grundschule. Diese teilt auch mit, wo die Untersuchung stattfindet.
Im Vorfeld der Einschulungsuntersuchungen hätten die Mitarbeiterinnen des Gesundheitsamtes bereits seit dem Herbst in den Kindergärten die Beobachtungen der Erzieherinnen und die Angaben auf dem Elternfragebogen der zukünftigen Schulanfänger ausgewertet und Gespräche mit den Erzieherinnen geführt, informiert Dr. Götte. Soweit hierbei bei einzelnen Kindern ein besonderer Bedarf festgestellt worden sei, seien diese Kinder bereits umfassender vom Gesundheitsamt untersucht worden.
Die Einschulungsuntersuchung werden nach einem standardisierten Untersuchungsschema - dem sogenannten Weser-Ems-Modell - durchgeführt, informiert die Kreisverwaltung. Somit sei eine Vergleichbarkeit der Daten auch über die eigene Region hinaus möglich. Für den überregionalen Vergleich würden die erfassten Daten dem Niedersächsischen Landesgesundheitsamt in Hannover zwecks Auswertung in anonymisierter Form übermittelt. Hierdurch werde eine Gesundheitsberichtserstattung über alle Einschulkinder in Niedersachsen ermöglicht.








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