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Bohrungen liefern keine Hinweise auf gefährliche Abfälle Landkreis Cloppenburg - Die Untersuchungen des Müllkörpers der Deponie Stapelfeld haben bestätigt, dass es sich um eine klassische Hausmülldeponie handelt. Insbesondere hätten die Gutachter keinerlei Hinweise auf die Ablagerung von gefährlichen Abfällen gefunden, teilt die Kreisverwaltung mit. Um die Bestandteile des Müllkörpers näher zu erkunden, hatte der Landkreis Cloppenburg in Abstimmung mit dem Gewerbeaufsichtsamt Oldenburg in dem laufenden Verfahren zur endgültigen Stillegung und Rekultivierung der Deponie durch eine Fachfirma Bohrungen und Baggerschürfe auf der Deponie durchführen lassen. Die Analyse der Proben durch ein akkreditiertes Labor habe im Vergleich zu anderen Deponien Werte am unteren Rand des üblichen Spektrums ergeben, so dass von einem geringen Emissionspotential auszugehen sei, heißt es in dem Gutachten der IGB Ingenieurgesellschaft aus Hamburg. Es gebe keine Hinweise dafür, dass auf der Deponie andere als die zugelassenen Abfälle, im wesentlichen Hausmüll, hausmüllähnlicher Gewerbeabfall, Bauschutt und Boden, abgelagert worden seien. Die Analyse einer Sickerwasserprobe aus dem Altteil der Deponie zeige, dass das Sickerwasser die für eine Hausmülldeponie typischen Bestandteile in vergleichsweise geringer bis mittlerer Konzentration enthalte. Damit stützten die Untersuchungen insgesamt die bereits aus der Deponieüberwachung vorliegenden Sickerwasser-, Schlamm- und Gasanalysen, so die IGB-Ingenieurgesellschaft. Das Gutachten wird nach Angaben der Kreisverwaltung dem Gewerbeaufsichtsamt Oldenburg vorgelegt, damit von dort die Genehmigung für die vom Kreistag beschlossene Abdeckung des Deponiekörpers mit Kunststoffdichtungsbahnen sowie einer darüber aufzubringenden Boden- und Rekultivierungsschicht erteilt werden kann. Das Gewerbeaufsichtsamt habe bereits grundsätzliche Zustimmung signalisiert, so die Kreisverwaltung.
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