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Milde Witterung lockt erste Kröten und Frösche aus den Winterquartieren Landkreis Cloppenburg - Mit dem Abklingen der Frostperiode und dem Anstieg der Nachttemperaturen setzt zum Frühjahr wieder die Amphibienwanderung ein. Der ungewöhnlich milde spätwinterliche Witterungsverlauf lockt erste Kröten und Frösche aus den Winterquartieren. Ein Teil der Kröten ist bereits zu seinen Laichgewässern gewandert. Das teilt die Kreisverwaltung mit. Besonders die Erdkröten überwintern meist sehr weit entfernt von ihren Laichbiotopen und wandern von dort im zeitigen Frühjahr - bei feuchter Witterung und nächtlichen Temperaturen von mindestens 10 ° C - in großen Scharen zu den Laichgewässern. Diese Wanderung zieht sich über mehrere Abende bzw. Nächte hin. Durchschneiden Straßen den Wanderweg der Amphibien, so sind sie durch den Fahrzeugverkehr gefährdet, da sie sich relativ langsam fortbewegen und im Scheinwerferlicht eine Schreckstellung einnehmen. Daher wird an Querungspunkten mit besonders vielen wandernden Amphibien durch das Aufstellen von Schutzzäunen an den Straßenrändern versucht, ihnen "über die Straße zu helfen". Freiwillige Helfer stellen dazu in ihrer Freizeit vom Landkreis Cloppenburg beschaffte Schutzzäune an den Straßenrändern auf. Diese Schutzzäune hindern die Tiere am Überqueren der Straße und leiten sie zu eingegrabenen Fangeimern. Dort sammeln die Helfer mehrmals täglich die Amphibien ein und bringen sie auf die andere Straßenseite, damit die Tiere ungefährdet zu ihren Laichgewässern gelangen können. Wo die Aufstellung von Schutzzäunen nicht möglich ist, werden Hinweisschilder mit dem Krötensymbol aufgestellt. Der Landkreis Cloppenburg bittet die Autofahrer, auf diese Hinweisschilder zu achten und auf die wandernden Amphibien Rücksicht zu nehmen. Wer daran interessiert ist, einen Amphibienschutzzaun an einem geeigneten Straßenabschnitt aufzustellen und zu betreuen, kann sich beim Landkreis Cloppenburg - Amt für Planung, Natur und Umwelt, Tel. 04471/15-164, melden. Das erforderliche Material wird von dort kostenlos zur Verfügung gestellt. Foto: Bitte Quelle angeben: BUND-Archiv.
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